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interlift 2017

Augsburg rief – und alle kamen

Fast kann man diesen Bericht beginnen wie vor zwei Jahren, denn auch dieses Mal wurden Rekordmarken erreicht. Gründe gab es wirklich genug: 25 Jahre interlift in Augsburg, 70 Jahre erfolgreiche Tätigkeit der AFAG und 30 Jahre Bestehen des VFA-Interlift e.V., der 1987 im September auch mit dem Ziel gegründet wurde, eine Branchenmesse aufzubauen. Das ist in guter Zusammenarbeit mit der AFAG gelungen, und die interlift 2017 ist ihrem Ruf als Weltleitmesse der Branche wieder gerecht geworden.


Auch wenn das letzte i-Tüpfelchen an Spitzeninternationalität in Augsburg fehlt, Flughafen und genügend Übernachtungsmöglichkeiten in Messenähe, die alte Fuggerstadt lebt mit der interlift, und die Verwaltung weiß genau, welchen Wirtschaftsfaktor diese Aufzugsmesse für die Stadt darstellt. Ein wesentliches Merkmal der Augsburger Messe ist trotz aller Ausweitungen und Steigerungsraten aber erhalten geblieben: der familiäre Charakter und damit der von allen geschätzte Charme der interlift.


Die ständige Hilfsbereitschaft des Veranstalterteams und die Präsenz der VFA-Mitarbeiter auf dem einladenden Stand trugen wesentlich dazu bei.


Dieser familiäre Charakter kam auch beim „Meet ’n Greet” am Vorabend der Messe zum Ausdruck. Im Restaurant „Tafeldecker“ der weltberühmten Fuggerei begrüßten Heiko Könicke und Joachim­ Kalsdorf von der Messegesellschaft langjährige Partner zu einem legeren Beisammensein. Besonders die internationale Fachpresse freute sich über das Treffen.

 


Die Eröffnung


Die offizielle Eröffnungsveranstaltung fand im Panoramasaal der Messe statt. Heiko Könicke (Geschäftsführender Gesellschafter der AFAG Messen und Ausstellungen GmbH) begrüßte die Offiziellen aus Stadt und Land sowie die ausländischen Verbände und Gäste. Daneben dankte er allen, die an den Vorbereitungen für die Messe beteiligt waren. Ohne Hilfe von außen ist auch das beste Messeteam manchmal überfordert. Speziell wies er auf den „Ausbildungstag” am letzten Tag der Messe hin. Rund 25 Azubis der Branche aus der näheren Umgebung wurden vom Veranstalter für einen Tag auf die interlift eingeladen.


Achim Hütter, Vorsitzender des VFA-Interlift e.V., fachlicher und ideeller Träger der Messe, bedankte sich für die jahrelange ausgezeichnete, konstruktive Zusammenarbeit zwischen Messebeirat und Ausstellungsgesellschaft. Die mittelständische Struktur der Messe wird auch bei dieser Arbeit deutlich. Immer wieder wird am Konzept der interlift gearbeitet, mit dem Ziel einer Verbesserung in kleinen Schritten. Mit seinem Wunsch für eine erfolgreiche Messe, aber auch viel Spaß in den nächsten Tagen schloss Achim Hütter seine Begrüßungsworte.


Ein Grußwort sprach Dr. Peter Neven, Geschäftsführer AUMA Ausstellungs- und Messe-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft e.V. Dabei verwies er auf die Hilfestellung dieser Institution für alle Messen, speziell die umfangreiche Datensammlung, auf welche die einzelnen Messegesellschaften zurückgreifen können, ist eine Unterstützung bei deren täglicher Arbeit. Zudem können sich Unternehmen daran orientieren, ob bestimmte Messen für sie – als Aussteller – von Interesse sein könnten.


Ein Eröffnungs-Talk unter der Moderation von Ulrich Walter war eine Erneuerung dieser Veranstaltung. Als Gäste auf dem Podium beantworteten Michael Gubisch, Vorsitzender des Messebeirats, Dr. Peter Neven, AUMA, Prof. Dipl.-Ing. Architekt Peter Berten, TU Berlin, Entwerfen und Gebäudekunde, Masterprogramme Real Estate Management & Urban Development und Dr. Peter Lauer, Lift-Report, die abwechslungsreichen Fragen des Moderators. Die Podiumsteilnehmer deckten einen weiten Teil der Branche ab, sodass viele Aspekte angesprochen werden konnten. Der Trend zu Mega-Cities, das Nachwuchsproblem in der Branche, Normung, Globalisierung und Industrie 4.0 in der Branche wurden diskutiert. Der anschließende Rundgang durch die Hallen schloss die Eröffnungsveranstaltung.

 

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Hallenrundgang


Wenn man das Wort „Rundgang” wörtlich nimmt, ergeben sich langsam Schwierigkeiten. Das Projekt Wittur Cube im Jahre 2015 war von der Anbindung her perfekt gelöst worden und so war es auch in diesem Jahr. Aber der neue Pavillon mit zwar Eingängen von allen Seiten wurde anfangs nur schwer von den Besuchern gefunden. Nur von Halle 3 aus gab es eine perfekte Beschilderung, alle anderen Eingänge gingen vom Freigelände aus, und diese werden nur bei gutem Wetter richtig angenommen. Obwohl das Wetter in diesem Jahr mitspielte, gab es zu Beginn der Messe klagen über ein schlechtes Besucheraufkommen im Pavillon. Sicherlich arbeitet die Messeleitung bereits jetzt an einer Verbesserung dieser Situation in 2019.


Die Attraktivität der Halle 2 hat noch einmal zugenommen. Der große Gemeinschaftsstand der ANICA in der Mitte der Halle, die „Kommunikationsdrehscheibe” VFA-Stand und das gutbesuchte Forum ziehen Besucher an.


Dort hätten sich auch die Medienvertreter – wie immer – wohlgefühlt. Die Fachmedien waren in diesem Jahr allerdings  in Halle 6 untergebracht. Am ersten Messetag war die Zahl der Besucher noch sehr übersichtlich, aber nach einem organisatorischen Eingriff der Messeleitung kam der Besucherstrom wie gewünscht und erwartet.


Weitere Gemeinschaftsstände gab es aus China und Sachsen. Sie waren sehr offen gestaltet und fügten sich bestens in das Bild ein. Viele chinesische Firmen, die früher auf dem Gemeinschaftsstand waren, stellten in diesem Jahr ihre Neuheiten auf eigenen großen Ständen aus.


Insgesamt konnte eine Tendenz zu größeren, offenen Ständen festgestellt werden. Dabei hatten die Aussteller nicht an den Ausstattungen gespart. Die Organisation und die Betreuung von Seiten des Veranstaltungsteams waren insgesamt hervorragend.

 


Technische News auf der interlift


Natürlich wollen die Besucher Neuheiten sehen, denn Innovationen machen den Messebesuch zur Pflicht. Die Fachbesucher wurden auch nicht enttäuscht, aber sie mussten schon genau hinsehen. Manchmal sind es nur Kleinigkeiten, die die Aufzugswelt verändern.


Erstmalig war die Firma Elfin GmbH auf der interlift mit einem eigenen Stand vertreten. Sie bot Entwicklungsdienstleistungen im Bereich der Vernetzung elektronischer Komponenten an und mit dem innovativen flexyPage Display auch ein eigenes Produkt.


Das Münchner Traditionsunternehmen Meiller wartete mit vielen Neuerungen auf. Die Intelligenz einer Aufzugstür sitzt hauptsächlich im Steuergerät der Kabinentür, und Meiller hat mit seinem neu entwickelten Antriebskonzept MiDrive (Meiller intelligent Drive) neue Maßstäbe gesetzt. Auch Speicherung und Auswertung der Daten über den Zustand einer Tür sind mit dem neuen Gerät möglich.


Mit ihrem Produkt „hightbelt”, einer neuen Schachtbeleuchtung für Aufzüge, trägt die Konnex GmbH maßgeblich zur Sicherheit der im Schacht tätigen Monteure bei. Das Lichtband kann sehr einfach montiert werden und garantiert bestmögliche Ausleuchtung.

 

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Im Wittur-Cube zeigte der Hersteller sein umfangreiches Angebot an Aufzugskomponenten. Von automatischen Türen, getriebelosen Triebwerken, Fangvorrichtungen, Modernisierungspaketen bis zu Komplettanlagen wurde alles vorgestellt. In einem Bereich der Witturausstellung ging es um die Anwerbung von Personal, denn dieser Engpass in der Aufzugsindustrie trifft alle Unternehmen.
Eine dynamische Online-Lösung für Liftanlagen präsentierte die Firma Schmersal Böhnke + Partner. Aufzugssteuerungen von Schmersal können ab sofort über ein Gateway Daten und Statusinformationen in eine Cloud übertragen.


Als Entwicklungspartner der Aufzugsindustrie bot ContiTech ein breites Programm an Antriebselementen. Zum Einsatz kommen sie z.B. bei der Standortbestimmung der Kabine im Schacht, beim Antrieb der Aufzugstüren sowie als Tragmittel. Mit der Zulassung von Polyrope als Alternative zum Stahlseil stellte ContiTech den Aufzugsbauern eine neue Möglichkeit vor. Dort, wo kompakt gebaut werden muss, spielt das Verbundseil seine Stärken aus.


Der anhaltende Trend zu Hochhäusern der hohen und höchsten Kategorien drängt geradezu nach Innovationen im Bereich vertikaler Transporteinrichtungen. Die von thyssenKrupp Elevator neu entwickelte Aufzugstechnologie „Multi” war natürlich auf der Messe noch nicht zu sehen. Aber ein hochinteressanter Vortrag von Karl-Otto Schöllkopf verbunden mit klaren zeichnerischen Darstellungen stellte die Funktionsweise – auch für Nichtfachleute – sehr anschaulich vor. Konventionelle Verkehrskonzepte wie optimierte Anordnung der Schachtstruktur oder Erhöhung der Transportkapazität z.B. mit TWIN® können die Herausforderungen der neuen Hochhauskultur nicht mehr erfüllen. Multi erschließt neue Dimensionen indem durch einen sog. Exchanger an beliebigen Drehpunkten die Kabine aus dem vertikalen Bereich in einen horizontalen gedreht werden kann.


Die angeführten Beispiele können nur ein Ausschnitt aus den gezeigten neuen­ Trends sein. Weitere Informationen über Neuentwicklungen finden sich in den folgenden Ausgaben des Lift-Reports.

 


Zum Forum in Halle 2 schreibt der Veranstalter VFA interlift:


Mehr als 2.200 Teilnehmer haben den internationalen Informations-Hotspot der Messe, das VFA-Forum interlift, besucht. Das ist ein neuer Besucherrekord. Damit hat jeder zehnte Messebesucher in seine knapp bemessene Zeit auch einen Aufenthalt im Forum eingeplant, um neueste Informationen zum Geschehen auf dem nationalen und den internationalen Aufzugsmärkten zu erhalten.


Von höchstem Interesse waren wieder die Schwerpunktthemen „Regelwerk und Normen“, „Internationale Märkte“ sowie „Neue Produkte und Dienstleistungen“, die jeweils durch weitere aktuelle Themenblöcke ergänzt wurden.


Das diesjährige Top-Thema „Aufzug 4.0 – Smart Technologies“ wurde in neun Vorträgen aus unterschiedlichen Perspektiven betrachtet. Mehr als 660 Zuhörer suchten den Weg ins Forum, um sich über smarte Technologien am Aufzug zu informieren und neue Herangehensweisen zu diskutieren. Damit lag dieser Themenblock auf Platz 2 des Besucherdurchschnitts pro Vortrag – gefolgt vom Themenkreis „Megacities“ mit drei Vorträgen und durchschnittlich 58 Besuchern. Traditionell angeführt wird die Hitliste vom Schwerpunktthema „Normen“, diesmal mit einem Besucherdurchschnitt von 94 Teilnehmern in vier Vorträgen. Viele Vorträge zogen weit über 125 Zuhörer an, so dass die aufgrund der Erfolge aus 2015 neu ausgelegten Platzkapazitäten des Forums wiederum überschritten wurden.


Ein Team aus drei Dolmetscherinnen stand zur Verfügung, um die Referenten mit Simultanübersetzungen aus dem Englischen ins Deutsche und umgekehrt zu unterstützen. Auch in diesem Jahr war das Zuhören kostenfrei und ohne Anmeldung möglich.
Sämtliche Vorträge stehen auf der Website des VFA-Interlift zum Download bereit.


Ein detaillierter Bericht über das Forum folgt von Werner Böhm im Anschluss an diese Ausführungen.


Spezielle Events auf der Messe


Fachlicher Träger VFA-Interlift e.V. und Messeveranstalter AFAG zielen auf höchste Kompetenz beim Angebot, auf beste Informationsqualität und auf die Förderung der realen Kontakte zwischen Ausstellern und Besuchern ab. Die anonyme Online-Welt hat anscheinend auch ihre Grenzen, und so gibt es weiterhin Raum für die positive Entwicklung von Messen. Das Fachgespräch in zahlreichen Sprachen konnte man auf der gesamten Messe hören. Zusätzlich zu diesen Begegnungen luden einige Firmen und Institutionen noch zu besonderen Treffen ein.


Am Abend des ersten Messetages hatte das italienische Fachmagazin „elevatori” zu einem „WEB & MAG Dinner” eingeladen. Mattheo Volpe konnte eine große Anzahl von Freunden des Magazins begrüßen. Maria Volpe stellte den Relaunch des Magazins und die Neugestaltung der Webseite vor. Beides ist hervorragend gelungen und vermittelt große Klarheit und Übersichtlichkeit. Den Gestaltern wurde großer Beifall gezollt. Im Anschluß gab Fabio Liberali sein Ausscheiden aus dem Verlag bekannt. 22 Jahre war er verantwortlich für die Herausgabe des Magazins. Nun lockt ihn der Einstieg in ein eigenes Unternehmen seiner Familie, aber eine Träne im Auge hatte er schon. Danke Fabio für Deine langjährige gute Zusammenarbeit und Freundschaft!


Gleichzeitig stellte sich sein Nachfolger als Chief-Editor vor: Guido Bruschi wird in Zukunft für die Herausgabe verantwortlich sein. Das Restaurant „Il Porcino” war ein würdiger Rahmen für die Veranstaltung.


Das traditionelle VDMA-Treffen am zweiten Messetag fand in diesem Jahr auf dem Meiller-Stand statt, da der VDMA auf einen eigenen Stand auf der Messe verzichtet hatte. Neben guten Zahlen aus der Branche konnte Albert Schenk, Vorsitzender des VDMA Fachverbandes Aufzüge und Fahrtreppen, auf einen gelungenen Filmwettbewerb für die Auszubildenden der VDMA-Mitgliedsunternehmen hinweisen. Da der Fachkräftemangel ein Dauerbrenner in der Branche ist, erklärte Schenk die Nachwuchswerbung als unerlässlich. Unter dem Thema „Coole Aussichten – Dein Blick in die Zukunft” hatten Auszubildende einen Werbefilm für die Branche und ihre Berufe zu erstellen. Albert Schenk konnte den ersten Preis an die Auszubildenden von Kone GmbH, Hannover überreichen für ihren Film „Was passiert nach der Ausbildung? Deine Möglichkeiten in der Aufzugsbranche”. Den zweiten und dritten Preis erhielten die Azubis von OSMA Aufzüge, Osnabrück. Diese Aktivität der Branche ist den meisten Jugendlichen weitgehend unbekannt. Natürlich brauchten die Gäste auf „Bier und Wurst” auch in diesem Jahr nicht zu verzichten.


Der allseits beliebte Ausstellerabend zur Halbzeit der Messe wurde in die WWK-Arena, das Fußballstadion des Bundesligisten FC Augsburg, verlegt. Der Einladung von AFAG und VFA in den exklusiven Businessbereich des Stadions folgte eine sehr große Anzahl der Aufzugsfamilie. Zu Beginn freute man sich über die schier unbegrenzte Anzahl von Parkplätzen. Heiko Könicke und Achim Hütter begrüßten ihre Gäste, und beiden war eine gewisse Erleichterung anzumerken, denn alle hatten schon zwei erfolgreiche Tage hinter sich. Das ausgezeichnete Buffet trug auch zur lockeren und gelösten Stimmung bei.


Die Regelung zur Durchführung von Standparties wurde aus dem Jahr 2015 übernommen. Damit wurden wiederum Kosten reduziert.

 

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Zahlen und Bewertungen


Die interlift wächst und wächst. Seit ihrer Premiere 1991 konnte die veranstaltende AFAG kontinuierlich die Aussteller- und Besucherzahlen steigern. Nach der Rekordbeteiligung von 574 Unternehmen wurde mit 21.260 Besuchern eine weitere Bestmarke erzielt. Bei gut 60% lag die Quote der ausländischen Gäste, 114 Nationen waren auf der interlift 2017 vertreten, auch das ein neuer Rekord.


Bei all diesen Rekordzahlen sollte man nicht außer Acht lassen: Sowohl die Aussteller- als auch Besucherzahlen von Branchenmessen sind endlich. Auch bei der interlift wird bei allen Rekorden irgendwann der Moment kommen, in denen eine Steigerung schlicht unmöglich ist und die Zahlen – wie auf fast allen anderen Fachmessen auch – stagnieren. Daher: auch wenn man sich über die jährlichen Rekorde der interlift sehr freuen kann, diese Messe würde nicht schlechter, wenn in einer der nächsten Ausgaben mal keine Bestleistungen überboten werden.


Die Stimmung in den Messehallen war sicher nicht nur wegen des sommerlichen Wetters so gut, sondern vor allem der exzellenten Situation der Branche geschuldet, wie die Befragung der Besucher durch die Gelszus-Messemarktforschung, Dortmund ergab.


Die internationale Aufzugsbranche schätzt die künftige Entwicklung der Branche noch positiver als vor zwei Jahren ein: 34% (2015: 21%) gehen von einer stark steigenden Tendenz aus, insgesamt erwarten 71% eine weitere Verbesserung des Aufzugsmarkts. Angesichts des weltweiten Trends zur Urbanisierung ist das sicher keine utopische Vorstellung.


Die interlift ist die führende Plattform der Aufzugsexperten aus aller Welt. Die überragend hohe Qualität der Besucher wurde durch die repräsentative Befragung erneut bestätigt: 85 % der Besucher sind an Investitionsentscheidungen beteiligt, 32 % von ihnen sogar ausschlaggebend. Umso aussagekräftiger ist daher ihre Beurteilung der interlift: 70 % der Aufzugsexperten vergibt für das Messeangebot die Noten 1 (= sehr gut“) oder 2, weitere 25 % bewerten es mit einer 3.

 

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Wie vor zwei Jahren durften sich die interlift-Aussteller über hervorragende Beteiligungsergebnisse freuen. So bewerteten 69% der Unternehmen ihre Messebeteiligung mit der Gesamtnote 1 (= sehr zufrieden) und 2, die Note 3 vergaben 22% der Aussteller. Ausgesprochen hohe Erwartungen sind mit dem auf der interlift generierten Nachmessegeschäft verbunden: 22% der Firmen vergeben hier die Note 1 (= sehr gute Erwartungen), 41% bewerten es mit einer 2, 27% mit einer 3.


Knapp 100 italienische Aufzugsunternehmen waren auf der interlift 2017 vertreten – mehr als je zuvor. Und erstmals war neben der Anica, der Vereinigung der Komponentenhersteller, mit der Anacam auch ein Verband vertreten, der die Interessen der italienischen Besucher vertritt. Für Italiens Aufzugsunternehmen ist die interlift zum weltweit wichtigsten Zugang zum Weltmarkt geworden. Und nicht nur das: Für viele von ihnen ist Augsburg zur Heimat geworden, so lange stellen sie bereits auf der interlift aus. Überraschend ist das nicht – schließlich heißt es doch immer wieder, Augsburg sei die nördlichste Stadt Italiens …

 


Stimmen zur Messe


Heiko Könicke, AFAG Messen und Ausstellungen, spricht von einem Dauerhoch mit stabilem, linearem Wachstum. Das belegen auch die Spitzenergebnisse bei allen Kennzahlen. Die Internationalität der Weltleitmesse für Lifttechnologie ist ein Zeichen für die Live-Kommunikation, die von allen geschätzt wird.


Für Achim Hütter, Vorsitzender des VFA-Interlift e.V. war die interlift „rundherum ein großartiger Erfolg”. Die gute wirtschaftliche Lage schaffe eine ausgezeichnete Stimmung. Einzig um die verbreitete Personalknappheit sorgt sich die Branche.


Lexian Zhang, Generalsekretär des chinesischen Verbandes: „Zuerst möchte ich AFAG und VfA für die erfolgreiche Durchführung der Jubiläumsveranstaltung der interlift gratulieren. Die Messe im Jahr 2017 war aus meiner Sicht ein Riesenerfolg. Die Zahlen der Aussteller, der Ausstellungsflächen und der Fachbesucher haben wieder Rekorde gebrochen. Die Organisation der Messe ist sehr professionell. Wir werden in 2019 mit noch mehr Ausstellern und Besuchern nach Augsburg kommen und wünschen, dass die interlift in 2 Jahren neue Erfolge erzielen kann”.

 

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Dr Silvia Piccione, Geschäftsführerin ANICA – Associazione Nazionale delle Industrie di Componenti per Ascensori:
„Die interlift 2017 war etwas ganz Besonderes: Die Organisation war perfekt, vom ersten bis zum letzten Tag hatten wir sehr viele Besucher, die alle ernsthaft an unseren Produkten interessiert waren. Das sommerliche Wetter hat auch noch zur allgemeinen guten Laune beigetragen! Besonders erfreulich war die VFA/ANICA Veranstaltung, sie hat gezeigt, dass Deutschland und Italien gemeinsame Interessen am Markt teilen. Großen Dank an den Veranstalter AFAG und an den Messebeirat. Wir freuen uns jetzt schon auf unseren nächsten interlift-Auftritt 2019 in der neuen Halle 2”.

 


Abschluss


Das alles sind natürlich für Joachim Kalsdorf, den Projektleiter der Messe, gute Anzeichen für eine schnelle Vorbereitung der nächsten interlift vom 15. bis 18. Oktober 2019. Fachmessen haben einen langen Vorlauf und so kann damit gerechnet werden, dass die Beteiligungsunterlagen bereits Anfang 2018 zur Verfügung stehen.

 

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Das Fazit der Messebeurteilung war zu über 90% sehr positiv und sowohl bei den Ausstellern als auch bei den Besuchern gibt es zu 95% Wiederbesuchsabsichten. Das alles sind gute Voraussetzungen für die nächste interlift im Oktober 2019.


Dr. Peter Lauer

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Jörg Hellmich
Geschäftsführung ELFIN GmbH

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