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    19. Generalversammlung

 
 
 

GAT-Mitgliedertreffen in Potsdam – 19. Generalversammlung

Zum Jahreshöhepunkt einer Genossenschaft gehört die Generalversammlung mit ihrer Rechenschaftslegung und den Mitgliederbegegnungen. Für 2017 hatte die GAT Gemeinschaft Aufzugs-Technik eG nach Potsdam eingeladen.

 

24.01 LR 4 17


Gut gelaunt, bei ordentlichem Wetter, trafen sich bereits am Nachmittag des Vortages die Mitglieder der GAT zur bevorstehenden Versammlung. Das Inselhotel auf der, dem Potsdamer Zentrum vorgelagerten Halbinsel Hermannswerder, stellte sich dabei als sehr geeignet heraus. Neben vielen historischen Backsteingebäuden der Hofbauer-Stiftung aus dem frühen
20. Jahrhundert, bot sich eine parkähnliche Natur, die dem Ruf des Mai an diesen Tagen alle Ehre machte.


Auf Pünktlichkeit bedacht, warteten alle Gäste am Nachmittag am Anleger auf die geplante Schiffstour mit dem Traditionsschlepper „Gustav“. Man mag es dem mit Briketts versorgtem „Oldi“ nicht übel nehmen, dass er sich dann doch um einige Minuten verspätete und kurz darauf zur Stadtrundfahrt der anderen Art in See stach. Neben den vielen Sehenswürdigkeiten aus alter und neuerer Zeit, vom alten Fritz, den Preußen bis zum Agententausch auf der Glienicker Brücke, gab es viel sehens- und hörenswertes rund um Potsdam. Technik begeisterte tauchten in den Triebwerksraum des Schiffes ab und erfreuten sich an der bereitwilligen Auskunft des Maschinisten neben seiner gleichmäßig, zufrieden, schnaubenden Dampfmaschine von 1908. Die gut zwei Stunden vergingen wie im Flug und waren ein guter Auftakt bekannte Gesichter zu treffen, neue Kontakte zu knüpfen und zu plaudern.

 

24.02 LR 4 17


Vor dem Abendessen wurde die Veranstaltung von Jörn Wittig auf der Seeterrasse offiziell eröffnet. An festlich gedeckten Tischen konnte die gute Brandenburger Küche genossen werden. Die anschließenden Stunden standen ganz im Zeichen des Miteinanders, der Fachsimpelei oder mancher alten Anekdote.


Pünktlich um 9.00 Uhr startete am kommenden Morgen das Treffen zur 19. Ordentlichen Generalversammlung im Tagungszentrum „Bellevue“. Gestartet wurde mit einem Informationsblock.

 

24.03 LR 4 17


    Ein Dauerbrenner der Branche ist der Fachkräftemangel und die Ausbildungssituation. Einer der Bausteine hierzu kann das Zentrum für  Aufzugs­technik in Roßwein sein. Nach einer wechselvollen Geschichte wird es gegenwärtig weiter aus- und aufgebaut. Dieter Hils als Geschäftsführer des Trägers MFM – Mitteldeutsches Fachzentrum Metall – informierte in einem Vortrag über die bestehenden Ausbildungsprogramme und geplanten Schulungsblöcke im Bereich Neuanlagenmontage und Service an Aufzugsanlagen. Neben notwendigem, theoretischem Wissen, stehen in Roßwein die praktischen Tätigkeiten im Vordergrund, welche in hervorragender Weise an den verschiedenen Testschächten im Versuchs- und Ausbildungsturm des ZFA durchgeführt werden können. Zur Umsetzung der vielen Herausforderungen, welche für diese ehrgeizigen Ziele bei den Machern in Roßwein stehen, möchte die GAT gern unterstützen. Vorrangig, um die Ideen und Angebote in den Mitgliedsbetrieben zu platzieren. Ziel ist es, zwischen dem bestehendem Bedarf und der Nutzung, und damit auch Wirtschaftlichkeit, ein ausgewogenes Verhältnis zu erreichen. Der Austausch mit den Entscheidern und Praktikern in der Versammlung diente beiden Seiten.

 

24.04 LR 4 17


    Durch Björn Dommann, Inhaber der SUGS sowie Branchenkenner und Experte für Arbeitssicherheit, Umweltschutz und Managementsysteme, wurde nach einem kurzen Verweis auf die allgemeinen Unternehmerpflichten, das von der GAT für seine Mitglieder in Auftrag gegebene Gefahrstoffkataster präsentiert. Hierbei wurde auf die in der GAT relevant verwendeten Produkte der Adolf Würth GmbH & Co. KG zurückgegriffen­. Durch eine aktive Verknüpfung der Daten der GAT mit den von Würth bereitgestellten Sicherheitsdatenblättern, Gefährdungsbeurteilungen, Betriebsanweisungen und Gefahrstoffverzeichnissen kann zukünftig den GAT-Mitgliedern ein aktives Handwerkszeug für das eigene betriebliche Gefahrstoffmanagement per App, oder online, zur Verfügung gestellt werden. Die in der Diskussion gegebenen Anregungen und Ansätze für weitere Synergien und optimierte Vorgängen in den Mitgliedsbetrieben durch die Zentralisierung in der GAT, wurden sehr gern aufgenommen und bilden eine gute Basis für weitere Projekte.


Nach einer kurzen Pause, ging die Veranstaltung direkt in die geschlossene Generalversammlung über. Hier stehen nach vorgegebenen Regularien insbesondre Berichterstattungen und Ergebnisbetrachtungen im Vordergrund.


Als Vorsitzender des Aufsichtsrates berichtete­ Silvio Thieme über dessen Tätigkeiten seit dem letzten Treffen
im Mai 2016. Die Kontrolle der Vorstandsaktivitäten, der Geschäftslage insgesamt und das satzungskonforme Handeln, sowie die Kontrolle und Umsetzung der Anforderungen und Hinweise des Prüfverbandes waren die Schwerpunkte.


Anschließend übernahm Jörn Wittig das Pult. Der Bericht des Vorstandes konzentrierte sich im ersten Schritt auf die gemeinsame Wirtschaftsstärke bei den GAT-Lieferanten. In Schwerpunkten wurde auf verschiedene Komponentengruppen und Zulieferer eingegangen. Die von den Mitgliedern jährlich durchgeführte Lieferantenbewertung floss ebenfalls mit ein. Schnell entwickelte sich hier auch der direkte Dialog mit den Mitgliedern zu einzelnen Produkten oder Zulieferern. Gerade dieser kurze direkte Austausch in der Gruppe ist es, was viele Mitglieder schätzen und sie letztlich auch bewegt, an diesen Veranstaltungen teilzunehmen.  

 

24.05 LR 4 17


Nach einem Blick auf die positive Mitgliederentwicklung in der GAT wurde das gemeinsam erreichte präsentiert. Grundlage hierzu bildete der Jahresabschluss für 2016. Mit 18,3 Mio. € Umsatz wurde der Top-Wert des Vorjahres um noch einmal rund 10% überboten. Das Ergebnis auch ein erfreulicher Spiegel der aktuellen Marktlage. Da sich die GAT nicht über Mitgliedsbeiträge finanziert, sind die durch die Mitglieder gemeinsam getätigten Umsätze die Basis der Genossenschaft und Grundlage für alle anderen Aktivitäten.
Durch die seit Jahren stabilen und schlanken Kostenstrukturen der GAT, die insbesondere in der gleichbleibenden Personalstärke begründet sind, konnte für 2016 ein hervorragendes Ergebnis realisiert werden. Prozessoptimierungen, sowie Maßnahmen und Unterstützung durch EDV bilden hier einen entscheidenden Grundstein. Eng in die Prozesse verknüpft sind auch die Partner auf Seiten der Mitglieder und Lieferanten. Die GAT von 2017 ist ein gemeinsamer Erfolg.


Über die Verwendung der Ergebnisse in einer Genossenschaft entscheiden die Mitglieder. Seitens des Vorstandes wurden, wie in den zurückliegenden Jahren auch, verschiedene Vorschläge unterbreitet.


Beschlossen wurde, neben einer aktiven Rücklagenbildung, eine Bonifikation und umsatzabhängige Ausschüttung an die Mitgliedsbetriebe von 100.000 €. Für die GAT ist das eine sehr gute Maßnahme als Dank zur individuellen Leistungsstärke an die Mitgliedsbetriebe. Letztendlich ist es auch ein hervorragender Indikator für die Gesundheit des Unternehmens.


Die Entlastung des Aufsichtsrates und des Vorstands für die Tätigkeiten in 2016 wurde durch die Mitgliedschaft einstimmig bestätigt. Die anschließende Diskussion zu aufgeworfenen Fragen und Anregungen des Tages ließ die Veranstaltung, mit dem Blick auf das im Mai 2018 gemeinsam mit den GAT-Lieferanten stattfindende Treffen in Suhl, ausklingen.


GAT Gemeinschaft Aufzugs-Technik eG, www.gat-eg.de

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Jörg Hellmich
Geschäftsführung ELFIN GmbH

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